St. Laurentiuskirche

Herzlich willkommen im "Dom des Frankenwaldes", der St. Laurentius Kirche zu Buchbach.
Das moderne Gotteshaus wurde in den Jahren 1970/71 unter der Federführung des damalige Pfarrers Reinhold Goldmann erbaut. Turm und Hauptkirche prägen das markante Äußere des Bauwerkes. Der Turm symbolisiert in seiner Form einen Nadelbaum des Frankenwaldes. Er trägt vier Zifferblätter, die mit Symbolen wichtige Zusammenhänge der Kirche verdeutlichen sollen (z.B. die Sakramente oder das Kirchenjahr). Auf der Spitze sitzt der Märtyrer und Kirchenpatron Laurentius als Wetterfahne. Die Hauptkirche mit ihrem sechseckigen Grundriß soll mit den sechs Dachgauben an die Dornenkrone und damit an die Erlösungstat Jesu Christi erinnern.
Auf den Gauben und der Spitze des Daches sind sieben Wasserspeier angebracht, die (über Automat in der Kirche zu betreiben) sieben Quellen lebendigen Wassers darstellen, und damit an die heilige Siebenzahl (Sakramente, Werke der Barmherzigkeit usw.) erinnern. Das Kircheninnere soll vom Grundriß her an den Lebensraum erinnern, d.h. der Besucher betritt die Kirche im "Stamm". der sich über die Vorhalle zur Krone der Hauptkirche weitet, in deren Mitte der Altar steht. Gegenüber dem Hauptportal (Thema: Ich glaube an die Kirche) befindet sich im Raum unter dem Turm die Werktagskirche. Dort finden sich das Altarbild (Laurentius mit Siegespalme) und die vier Figuren vom Hauptaltar so wie das Muttergottes-Statue der alten Buchbacher Kirche (1754-1984). Im Vorraum der Hauptkirche steht der Taufstein aus Rose-Marmor gefertigt in der Form eines doppelten Kreuzes.
Er symbolisiert, dass die Menschen aus alle Welt (vier Himmelsrichtungen) durch die Taufe mit Jesu (Kreuz) zu einer Kirche verbunden sind. Die beiden Glasbilder markieren Anfang und Ende des irdischen Lebens Jesu: Die Empfängnis durch den Heiligen Geist in Maria, und das dornengekrönte Ende am Kreuz als Lamm Gottes. Die Hauptkirche besticht durch ihre hohe und weite Bauweise. Sie ist nicht nur eine Kombination aus 6 gleichseitigen Dreiecken (Symbol für den dreifaltigen Gott), sondern hat so auch die Form der Bienenwabe, die auf den Fleiß der Buchbacher Bürger verweist, die 40.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden zum Bau dieser Kirche beigetragen haben. Der Altar aus de gleichen Rose-Marmor hat die Form eines Kelches und steht in der Mitte, so dass sich die Menschen um ihn versammeln können.
Die fünf Bankblöcke verweisen auf die Christen der fünf Kontinente, die durch die Feier der Eucharistie mit Christus in seiner Kirche geeint sind. Das umlaufende Lichtband aus Betonglas bringt die Botschaft, dass Gott der ganzen Welt zu allen Zeiten seinen Bund anbietet. Der Teil hinter dem Liturgenblock (gegenüber dem Eingang) zeigt den dreifaltigen Gott (Taube mit Kreuz und Gottesauge), der mit Israel seinen Bund in der Wüste geschlossen hat (Strahlenkranz im rechten Flügel mit brennendem Dornenbusch, Gottes Wort als A und Þ, Mannabrot und Hirtenstab) und dann in Jesus einen Neuen Bund gestiftet hat (Strahlenkranz im linken Flügel mit Kelch und Abendmahlsbrot).
Die anderen vier Seiten der Lichtbandes zeigen die Kontinente der Erde sowie Sonne, Mond und Sterne als Symbole der ganzen Schöpfung. Das menschliche Angesicht links von der Taube verweist auf Maria als Vorbild, weil der Mensch, wie sie, JA sagen muss zum Willen Gottes, damit sein Heilswille Wirklichkeit werden kann. Das Orgelprospekt über den Heiligen Geist, soll die Menschen "entflammen" und begeistern zum Lobe Gottes.