Gemeindeteil Buchbach

Der Gemeindeteil Buchbach stellt sich vor ...

Wappen vom Gemeindeteil Buchbach
Wappen von Grün und Rot geteilt durch einen silbernen Wellenbalken; oben ein goldender Rost beseitet von zwei silbernen Buchenblättern; unten ein silberner Pflug. Das Wappen weist mit dem Grün des Schildes und der Figur des Pfluges darauf hin, daß Buchbach einstmals eine ziemlich landwirtschaftlich ausgerichtete Landgemeinde war. Für den Ortsnamen sprechen die Buchenblätter und der Wellenbach. Auf den Orts- und Kirchenpatron deutet der goldene Rost hin, das Attribut des St. Laurentius: Kath. Kuratiekirche St. Laurentius.



Höhenlage: 610 m ü. NN

Gesamtfläche: 400 ha

Ortsplan
Ortsplan Buchbach

Verkehrslage:
Buchbach liegt im oberen Frankenwald und ist durch die KC 9 Schauberg - Langenau - Buchbach - Rothenkirchen - B 85 an das Bundesstraßennetz angeschlossen.

Einwohnerentwicklung:

1800 >>>> 145
1850 >>>> 257
1900 >>>> 374
1939 >>>> 582
1946 >>>> 610
1968 >>>> 598
1970 >>>> 583
2000 >>>> 590
2008 >>>> 556
2010 >>>> 543
2012 >>>> 535
2017 >>>> 515

Ortsgeschichte:
Im Jahre 1222 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt mit dem Namen Buochbach, später heißt er Puchbach und heute Buchbach.
Die Geschichte des Dorfes ist mit dem Aufstieg und Niedergang des "Eygen Tuchnice", des Klosters Langheim eng verbunden. Die Besiedlung erfolgte wahrscheinlich von Norden her (Saalfeld, Probstzella) und de Ort hat zu der Zeit, als Bischof Hermann II. den "Wald um Windhagin" den "Grauen Mönchen" Langheims schenkte, schon bestanden.Kath. St. Laurentius Kirche




Im Jahre 1222 wird Heinrich von Lewinstein (Lauenstein) von Abt und Convent des Klosters Langheim durch kirchliche Zuchtmittel und gütlichen Vergleich veranlaßt, auf alle Rechte in den Gütern zu Winthagen (Windheim), Steynpach (Steinbach a.Wald), Buchbach und Hersfelden (Hirschfeld) zu verzichten.

(Aus "Heimatkundliche Information", 1.8.1960) Infolge finanzieller Schwierigkeiten mußte LangheEvang. Kirche Buchbachim am 18.9.1388 seinen gesamten Besitz im Frankenwald (Tuchnice und Leukast) an das Bamberger Hochstift verkaufen. Damit kam auch Buchbach an die Bamberger Bischöfe. Durch die Verweltlichung der Kirchengüter (Säkularisation) im Jahre 1803 wurden auch die Bewohner von Buchbach Untertanen des Kurfürstentums Bayern.Evang. Kirche Buchbach