Steinbach macht sich auf den Weg

19.07.2018

Städtebauliche Voruntersuchungen laufen an – Fragebogen verschickt

Steinbach a.Wald. „Am Ende der gemeinsamen Anstrengungen soll eine Sanierungsprogramm stehen, mit der öffentliche und private Maßnahmen gefördert werden können,“ so fasste Bürgermeister Thomas Löffler die Informationsveranstaltung zum Beginn der städtebaulichen Voruntersuchungen zusammen. Das Gemeindeoberhaupt bittet alle Einwohner mitzuhelfen. Der Ergebnisbericht ist für das Frühjahr 2019 geplant.

„Seien Sie dabei, wenn es um die städtebauliche Entwicklung des Gemeindeteils Steinbach a.Wald geht!“ Diesem Aufruf waren viele interessierte Steinbacher gefolgt und in die Rennsteighalle gekommen. Dort stellte das beauftragte Planungsbüros BAURCONSULT, vertreten durch Projektleiterin Claudia Roschlau und ihrem Mitarbeiter Markus Schlichting vor, welchen Weg die Gemeinde zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern die nächstenMonate gehen will. Untersucht werden die Siedlungsbereiche Steinbach „Ort“ und „Bahnhof“, stellte Frau Roschlau das Projekt vor.

Die umfangreichen, aber noch nicht abschließenden Bestandsuntersuchungen hatten Roschlau und Schlichting in Themenplakaten zusammengefasst. Aus der sich so abbildende Ortsstruktur wird der Handlungsbedarf abgeleitet. In einer regen Diskussion mit den teilnehmenden Bürgern ergaben sich hierzu eine Vielzahl von Themenschwerpunkten (wie z.B. Leerstand, Gestaltung von Aufenthaltsbereichen, Beschilderung, Spielplätze, Qualitativer Wohnraum/ Mietwohnungen für Fachkräfte, Erschließung- Umfeldgestaltung sowie Verkehrssicherheit am Bahnhof, Wohnen in Steinbach).

Um breitere Informationen sammeln zu können, verschickte die Gemeinde Fragebögen und bittet die Bürgerinnen und Bürger, diesen ausgefüllt bis zum 1. August 2018 bei der Gemeinde abzugeben. „Die Schautafeln mit den Themenfeldern sind im Foyer des Freizeit- und Tourismuszentrums bis 1. August 2018 ausgestellt,“ betonte Bürgermeister Löffler die Möglichkeit für alle, sich zum Ausfüllen des Fragebogens vertieft zu informieren.

Für den Handlungsbedarf wird anschließend vom Planungsbüro ein konkretisierender Rahmen- und Maßnahmenplan mit Impulsprojekten unter Prüfung von Entwicklungsvarianten erarbeitet. Hieraus leitet sich dann das noch festzusetzende Sanierungsgebiet ab, welches die Fördergrundlage für zukünftige Projekte bildet. tk

Kategorien: Aktuelles