Gemeinderatssitzung vom 19.06.2018; Tagesordnung mit Presseberichten

Meldung vom 21.06.2018

Am Dienstag, dem 19. Juni 2018 fand im Sitzungssaal des Rathauses Steinbach a.Wald eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates mit nachfolgender Tagesordnung statt.


TAGESORDNUNG

BÜRGERFRAGESTUNDE

  1. 2. Änderungssatzung zur Satzung für die öffentliche Wasserversorgungseinrichtung der Gemeinde Steinbach a.Wald in Steinbach a.Wald (Wasserabgabesatzung-WAS)
  2. Vorbereitende Untersuchungen für die Gemeinde Steinbach a.Wald, GT Steinbach a.Wald
    Einleitungsbeschluss gem. § 141 BauGB


PRESSEBERICHTE

In Steinbach am Wald werden die alten Zähler demnächst auf Ultraschall-Geräte umgestellt. Auch in Sachen Straßensanierung tut sich so einiges.

Heike Schülein

Steinbach am Wald - In Steinbach am Wald werden die Hauswasserzähler sukzessive von Ringkolben- auf Ultraschall-Zähler umgestellt. Bei seiner Sitzung am Dienstagabend beschloss der Gemeinderat eine dementsprechende Änderung in der Satzung für die öffentliche Wasserversorgungseinrichtung der Gemeinde. Darin ist nun die Berechtigung der Gemeinde verankert, einen elektronischen Wasserzähler mit Funkmodul einzusetzen sowie die Art und Weise, wie und welche Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Des Weiteren sind die Details der Auslesung der Zähler normiert. Die Umstellung betrifft lediglich den Ort Steinbach am Wald.

Ärger mit Scherben
3. Bürgermeister Klaus Neubauer (SPD) monierte in der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass der Geh- und Radweg bei der Rennsteigstraße nahe Bahnhof mit kleinteiligen Scherben übersät sei. Er bat um Säuberung sowie um eine Gesprächsaufnahme mit der Firma Wiegand. Aufgrund der Größe der Scherben sei davon auszugehen, dass diese nicht von Anlieferungen, sondern eher von Transporten Richtung Großbreitenbach stammten. Durch den Wind sowie Fahrterschütterungen würden die Scherben auf den Weg geschleudert. Deshalb sollte auch eine Überplanung der Lastwagen erfolgen. "Die Kehrmaschine ist alle zwei Wochen im Einsatz", versicherte Andreas Vetter. Bezüglich der Scherben habe man, so der Bürgermeister, bereits im vergangenen Jahr Gespräche geführt. Man wird nach einer Lösung suchen.

Ebenfalls einig war man sich, eine Vorbereitende Untersuchung (VU) im Ortsteil Steinbach am Wald durchzuführen. Sie umfasst den gesamten Ort. Wie Sachgebietsleiter Andreas Vetter betonte, sei zunächst der städtebauliche Handlungsbedarf mit Sanierungsmaßnahmen festzustellen, zu dessen Sicherung und Umsetzung voraussichtlich ein förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet erforderlich sein wird. Bei der Auftakt-Veranstaltung am 4. Juli um 19 Uhr in der Rennsteighalle wird Claudia Roschlau vom Planungsbüro Baurconsult die Bürger über den Verfahrensweg informieren.

Vetter stellte den Sachstand der im Gemeindegebiet laufenden Maßnahmen vor. Die Deckensanierung der KC 35 ist fertig gestellt. Es fehlt lediglich noch die Markierung, weswegen die Fahrgeschwindigkeit weiterhin auf Tempo 30 begrenzt ist. Gut voranschreitet der Ausbau der Kreisstraße KC 18. Am Donnerstag nächster Woche wird die Tragschicht aufgebracht. In der Woche darauf geht es mit dem Rad- und Gehweg sowie voraussichtlich in der dritten Juli-Woche mit der Deckschicht weiter. Man hofft, die Straße Ende Juli wieder für den Verkehr frei geben zu können.

An Ortsstraßen stehen drei Baumaßnahmen in Kehlbach, Windheim und Steinbach an. Der Beginn verzögerte sich um vier Wochen, da die mit allen Maßnahmen beauftragte Firma erst noch eine andere Baustelle zum Abschluss bringen musste. Begonnen wird in dieser Woche in Kehlbach mit der Zufahrt Tettauer Straße. Die Baustelle wurde bereits eingerichtet. Die Maßnahmen in Windheim und Steinbach erfolgen zeitnah parallel durch verschiedene Bautrupps.

Für das in Kehlbach entstehende Dorfhaus erfolgten in der letzten nichtöffentlichen Sitzung die Auftragsvergaben. Die Baueinweisung ist bereits erfolgt. Mit den Rohbauarbeiten wird nächste, spätestens übernächste Woche begonnen. "Das wird ein schönes Dorfhaus", zeigte sich Bürgermeister Thomas Löffler (CSU) sicher. Für die Dorfscheune in Windheim liegt mittlerweile die Baugenehmigung des Landratsamts vor. Vor der Ausschreibung wartet man noch auf den Förderbescheid des Amts für ländliche Entwicklung.

Aus dem Gemeinderat
Bürgermeister Thomas Löffler informierte während der jüngsten Gemeinderatssitzung in Steinbach am Wald über die in der vergangenen Woche erfolgte Unterzeichnung der neuen Zweckvereinbarung der ARGE Rennsteig. "Wir wollen die touristische Zusammenarbeit weiter forcieren", verdeutlichte er.
Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für die Primiz von Tobias Fehn, der am 30. Juni von Erzbischof Dr. Ludwig Schick zum Priester geweiht wird. Die Primiz in seiner Heimatgemeinde Hirschfeld ist am 1. Juli.
FW-Fraktionsvorsitzender Josef Herrmann bat um Überprüfung der Friedhofsglocken in Hirschfeld, da diese bei der letzten Beerdigung nicht geläutet hätten.
2. Bürgermeisterin Monika Barnickel (CSU) aus Buchbach gab den Dank und das Lob von Friedhofsbesuchern bezüglich der neuen Hecke weiter. Gleichzeitig bat sie, für ein ordentliches Erscheinungsbild entsprechende Eigentümer auf schräg stehende Grabsteine hinzuweisen. Des Weiteren sollten die großen Pflanzen in den beiden, vor dem Leichenhaus aufgestellten Kübeln entsorgt und durch kleinere Pflanzen ersetzt werden. Diese Anregung wird man aufnehmen. Hinsichtlich der Gräber werden die Eigentümer der Gräber laut Andreas Vetter alljährlich angeschrieben, was leider nicht immer zum Erfolg führe. Der Bürgermeister dankte Barnickel, die sich federführend um die Heckenbepflanzung gekümmert hatte.
Peter Grüdl (SPD) regte an, die Altglascontainer beim Buchbacher Feuerwehrhaus etwa einen halben Meter zurückzuversetzen, da diese im Weg ständen. Zudem seien diese überfüllt, weswegen die Bürger ihr Altglas daneben lagerten. Um die Versetzung wird man sich kümmern. hs

aus "Neue Presse" vom 21.06.2018


Für die Dorfscheune in Windheim liegt jetzt die Baugenehmigung vom Landratsamt vor

Steinbach am Wald — Im Ort Steinbach am Wald werden die Hauswasserzähler sukzessive von Ringkolben- auf Ultraschall-Zähler umgestellt. Bei seiner Sitzung am Dienstagabend beschloss der Steinbacher Gemeinderat eine dementsprechende Satzungsänderung.

Mit der Satzungsänderung ist nun die Berechtigung der Gemeinde verankert, einen elektronischen Wasserzähler mit Funkmodul einzusetzen sowie die Art und Weise, wie und welche Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden.

Ebenfalls einstimmig erfolgte der formelle Beschluss für die Durchführung vorbereitender Untersuchungen (VU) in Steinbach. Bei der Auftakt-Veranstaltung am 4. Juli um 19 Uhr in der Rennsteighalle wird Claudia Roschlau vom Planungsbüro Baurconsult die Bürger über den weiteren Verfahrensweg informieren.

Straßenbaumaßnahmen

Sachgebietsleiter Andreas Vetter stellte anschließend den Sachstand der im Gemeindegebiet laufenden Maßnahmen vor. Die Deckensanierung der KC 35 ist fertiggestellt. Es fehlt lediglich noch die Markierung. Gut voran schreitet der Ausbau der Kreisstraße KC 18. Am Donnerstag nächster Woche wird die Tragschicht aufgebracht. In der Woche darauf geht es mit dem Rad- und Gehweg sowie voraussichtlich in der dritten Juli-Woche mit der Deckschicht weiter. Man hofft, die Straße Ende Juli wieder für den Verkehr freigegeben zu können.

An Ortsstraßen stehen drei Baumaßnahmen in Kehlbach, Windheim und Steinbach an. Begonnen wird in dieser Woche in Kehlbach mit der Zufahrt Tettauer Straße. Die Baustelle wurde bereits eingerichtet. Die Maßnahmen in Windheim und Steinbach erfolgen zeitnah parallel durch verschiedene Bautrupps.

Für das in Kehlbach entstehende Dorfhaus erfolgten die Auftragsvergaben. Mit den Rohbauarbeiten wird nächste, spätestens übernächste Woche begonnen. Für die Dorfscheune in Windheim liegt mittlerweile die Baugenehmigung des Landratsamts vor. Man wartet noch auf den Förderbescheid des Amts für ländliche Entwicklung. Sobald dieser eintrifft, geht es in die Ausschreibung.

Bürgermeister Thomas Löffler (CSU) informierte zudem über die in der vergangenen Woche erfolgte Unterzeichnung der nach zehn Jahren angepassten Zweckvereinbarung der ARGE Rennsteig. „Wir wollen die touristische Zusammenarbeit weiter forcieren“, verdeutlichte er.

Dritter Bürgermeister Klaus Neubauer (SPD) monierte, dass der Geh- und Radweg bei der Rennsteigstraße nahe Bahnhof mit kleinteiligen Scherben überfüllt sei. Er bat um Säuberung sowie um eine Gesprächsaufnahme mit der Firma Wiegand. „Die Kehrmaschine ist alle zwei Wochen im Einsatz“, versicherte Andreas Vetter. Bezüglich der Scherben habe man, so der Bürgermeister, bereits im vergangenen Jahr Gespräche geführt. Man wird nach einer Lösung suchen.

Glocken prüfen

FW-Fraktionsvorsitzender Josef Herrmann bat um Überprüfung der Friedhofsglocken in Hirschfeld, da diese bei der jüngsten Beerdigung nicht geläutet hätten. Zweite Bürgermeisterin Monika Barnickel (CSU) aus Buchbach bat darum, Eigentümer auf schräg stehende Grabsteine hinzuweisen. Andreas Vetter erklärte, die Eigentümer der Gräber würden alljährlich angeschrieben, was leider nicht immer zum Erfolg führe.

Peter Grüdl (SPD) regte an, die Altglascontainer beim Buchbacher Feuerwehrhaus etwa einen halben Meter zurück zu versetzen, da diese im Weg ständen. Zudem seien diese überfüllt, weswegen die Bürger ihr Altglas daneben lagerten. Um die Versetzung wird man sich kümmern. Die Leerung obliegt laut Thomas Kotschenreuther dem Landkreis und erfolgt im 14-Tage-Rhythmus. hs

aus "Fränkischer Tag" vom 21.06.2018

Kategorien: Aktuelles