Gemeinderatssitzung vom 07.11.2017; Tagesordnung mit Presseberichten

09.11.2017

Am Dienstag, dem 07.11.2017 fand im Sitzungssaal des Rathauses Steinbach a.Wald eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates mit nachfolgender Tagesordnung statt.

TAGESORDNUNG

BÜRGERFRAGESTUNDE

  1. Generalsanierung, Erweiterung und Attraktivierung Freizeit- und Tourismuszentrum
    Sachstandsbericht
  2. Bauantrag zum Neubau einer Tierbewegungshalle und einer Tierliegehalle auf Fl.Nr. 526, Gemarkung Steinbach a.Wald
  3. Fällung eines Baumes am Kehlbachsberg in Windheim
  4. Antrag auf Fällung der Bäume und des Strauchwerkes vor dem Anwesen „Zur Aumühle 13“ in Hirschfeld

PRESSEBERICHTE

Es geht der Vollendung entgegen

Im Fokus stand einmal mehr das Freizeit- und Tourismuszentrum (FTZ). Gewerkelt wird an allen Ecken und Enden. Ein Ende ist in Sicht.

Von Heike Schülein

Steinbach a. W. - Das FTZ „Am Rennsteig“ wird generalsaniert, erweitert und attraktiver. Bei der Sitzung gab Bürgermeister Thomas Löffler (CSU) einen Sachstandsbericht über die derzeitigen Arbeiten und Entwicklungen. Der Wirtschaftsbetrieb für die mittlerweile eröffnete Gastronomie sei für Küche und Service noch eine Art Testphase für letzte Feinjustierungen. „Wir werden alles nach und nach hochfahren“, kündigte Löffler an. Die Einrichtung werde in der nächsten Woche fertiggestellt. Die Stühle sind eingetroffen, die Tische folgen in der nächsten oder übernächsten Woche. Die Thekenverkleidung wurde in Auftrag gegeben. Derzeit wird der Boden in der Fichtenstube verlegt. Die Pächterin Dunja Wittmann und ihr Team leisteten gute Arbeit.
Die Resonanz der Bevölkerung sei positiv. Nächste Woche steht die Abnahme der Bowlingbahn an, die demnächst in Betrieb gehen soll. Zuversichtlich zeigte er sich, die aktuell im Außenbereich laufenden Putzarbeiten bis zum Winter abschließen zu können. Für ein ordentliches Erscheinungsbild werde derzeit der Außenbereich aufgeräumt und etwas begradigt.

Der Schulschwimmsport soll ab kommenden Donnerstag möglich sein. Vorher erfolgt die Abnahme durch das Gesundheitsamt. Danach soll der Badebetrieb für die Vereine und Gruppen geregelt werden, bevor das Schwimmbad für die Allgemeinheit freigegeben wird. Der Starttermin – auf alle Fälle noch heuer – werde über die Zeitungen und auf der Gemeinde-Homepage mitgeteilt. Die Dampfkabinen wurden in Betrieb genommen.

Verweis auf DLRG-Versammlung
Ein wichtiger Aspekt für den Schwimmbetrieb sei eine starke DLRG Steinbach, wobei er auf deren Jahreshauptversammlung am 24. November verwies. Für den Tourismusbereich im ersten Stock fehlen noch einige Daten zur Statik. Mitte nächster Woche erhalte man die Unterlagen für die Ausschreibung. Die Infotheke für das Foyer sei bestellt. Nach Gesprächen mit der Regierung von Oberfranken und der Oberfranken-Stiftung erhalte man für den Tourismusbereich von beiden Stellen eine bislang nicht eingeplante Förderung im sechsstelligen Bereich. Bei den Türen, Malerarbeiten und Waschbecken konnte man Einsparungen erzielen. Für die Bestuhlung erhielt man beim Zulieferer der Frankenbräu einen guten Brauereirabatt. „Auch in der Gastronomie liegen wir unter dem veranschlagten Budget“, freute er sich. Zwecks Kosteneinsparung werde man die Endreinigung des Schwimmbads selbst vornehmen. Da sich die Öffnung des Tourismusbereichs hinziehe, werde man die restlichen Bereiche eher eröffnen.
Angela Wiegand (CSU) monierte eine leichte Wellenbildung des Edelstahlbodens im Schwimmbadbereich. Laut Bauhofleiter Andreas Vetter handele es sich hierbei um keinen technischen, sondern lediglich um einen optischen Mangel. „Das ist von der Ausführung her kein Luxusschwimmbad“, stellte er klar. Seitens der Firma sei die Ausführung wie ausgeschrieben erfolgt. „Es wird alles überwacht, wir gehen allem nach“, versicherte er. Die Sitzung nutzte der Bürgermeister für die Ehrung von Monika Barnickel und Klaus Neubauer mit der kommunalen Dankurkunde.

Gemeinderatssplitter
Bauantrag: Keine Zustimmung gab es für den Bauantrag zum Neubau einer Tierbewegungs- und Tierliegehalle auf Flur-Nummer 526 in Steinbach. Ein Interessent wolle, so Andreas Vetter, das Anwesen ersteigern und einen Pferdestall errichten. Da man den Bereich städtebaulich überplanen lassen möchte, beantragt man beim Landratsamt eine Rückstellung des Bauantrags für längstens ein Jahr. Zwecks Aufnahme in die Städtebauförderung laufen Gespräche mit der Regierung. Für notwendige vorbereitende Untersuchungen wurden Planungsbüros angeschrieben.

Baumfällung: Das Gremium beschloss die Fällung einen Baumes am Kehlbachsberg in Windheim sowie von Bäumen und des Strauchwerks vor dem Anwesen „Zur Aumühle 13“ in Hirschfeld. Der Baum in Kehlbach war nicht mehr standsicher, wodurch die Verkehrssicherheit gefährdet wird. Eine Aufforstung wird hier nicht mehr erfolgen. Es sei eine Grünfläche angedacht. Neue Bäume sollen jedoch an anderen Stellen gepflanzt werden.

Straßenbau: Der Bürgermeister berichtete von abgeschlossenen, gut gelungenen Straßenbaumannahmen im Steinbachsberg in Windheim und der Bergstraße in Steinbach. Die KC 18 zwischen Windheim und Hirschfeld ist für den Winter für den Verkehr freigegeben bei 30 km/h.

Wasser und Kanal: Große Probleme habe man derzeit, so Andreas Vetter, im Bereich Wasser und Kanal. Aufgrund eines Fremdwasseranteils von über 50 Prozent in allen drei Anlagen werde man früher oder später handeln müssen. Die Schachtbauwerke in der Dorfstraße und im Wiesenweg in Steinbach sind kaputt. „Da strömt das Wasser an drei, vier Stellen pro Schacht faustdick in den Kanal und läuft in die Kläranlage“, bedauerte Vetter. Dies werde derzeit beseitigt. Auch einen Wasserrohrbruch gab es zu beklagen, wobei 10 000 Liter Wasser pro Stunde weggelaufen seien – und das über mehrere Jahre. In Hirschfeld sind das Pumpwerk und die Rohrleitung kaputt. Aktuell erfolge auch seitens des Ingenieurbüros eine Preis-Kalkulation für einen kostendeckenden Betrieb von Abwasser und Wasser. Bei der Bürgerversammlung am 16. November wird FWG-Vorsitzender Jürgen Baumgärtner hierzu informieren. hs

aus "Fränkischer Tag" vom 09.11.2017



Steinbach am Wald - Die Sitzung des Gemeinderats Steinbach am Wald hat Bürgermeister Thomas Löffler für die Ehrung von Monika Barnickel und Klaus Neubauer mit der kommunalen Dankurkunde genutzt. Neubauer war diese beim Ehrenamtsempfang des Landkreises übergeben worden, Barnickel konnte damals nicht anwesend sein.

Monika Barnickel aus Buchbach ist seit 1996 Gemeinderätin und Verbandsrätin im Zweckverband Wasserversorgung Frankenwald. Später war sie dessen 2. Vorsitzende und auch 3. Bürgermeisterin. In der Übergangsphase war sie kommissarische Rathauschefin, seit 2016 ist sie 2. Bürgermeisterin.

Klaus Neubauer aus Steinbach am Wald ist seit 1996 Gemeinderatsmitglied und SPD-Fraktionsvorsitzender. Seit 2015 ist er Asylbeauftragter, seit 2016 Vertreter in der ARGE Rennsteig und 3. Bürgermeister. Beiden dankte Löffler für ihre mehr als 20-jährige herausragende Arbeit zum Wohle der Bevölkerung.

Keine Zustimmung gab es im weiteren Verlauf der Sitzung für den Antrag auf Neubau einer Tierbewegungs- und Tierliegehalle in Steinbach. Ein Interessent wolle das Anwesen ersteigern und einen Pferdestall errichten, berichtete Bauamtsleiter Andreas Vetter. Da man den Bereich städtebaulich überplanen lassen möchte, beantragt man beim Landratsamt eine Rückstellung des Bauantrags für längstens ein Jahr. Zwecks Aufnahme in die Städtebauförderung laufen Gespräche mit der Regierung. Für vorbereitende Untersuchungen wurden Planungsbüros angeschrieben. Es handelt sich um eine Gesamtplanung für Steinbach am Wald mit dem Schwerpunkt Bahnhofsbereich sowie für die ganze Gemeinde. "Nach Abschluss der Untersuchungen haben wir eine andere Entscheidungsgrundlage", meinte Löffler. Er hoffe, im Frühjahr schon erste Ergebnisse vorliegen zu haben. Vorher könne der Investor sowieso nicht mit den Arbeiten beginnen.

Das Gremium beschloss die Fällung eines Baumes am Kehlbachsberg in Windheim sowie von Bäumen und Strauchwerk vor dem Anwesen "Zur Aumühle 13" in Hirschfeld. Der Baum in Kehlbach war nicht mehr standsicher, was die Verkehrssicherheit gefährdet. Die Eigentümer "Zur Aumühle 13" hatten aufgrund von Verschmutzungen der Straße und des Privatgrundstücks gewünscht, Büsche und Bäume auf der gemeindlichen Straßenböschung zu fällen. "Es handelt sich dabei um wildes Strauchwerk. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern es ist auch schwer zu pflegen. Abfallendes Laub auf die Straße stellt eine Verkehrsgefährdung dar", erklärte der Bürgermeister. Eine Aufforstung wird hier nicht mehr erfolgen. Vielmehr sei eine Grünfläche angedacht. Neue Bäume sollen jedoch an anderen Stellen gepflanzt werden.

Der Bürgermeister berichtete von abgeschlossenen Straßenbaumaßnahmen im Steinbachsberg in Windheim und in der Bergstraße in Steinbach. Die Kreisstraße zwischen Windheim und Hirschfeld ist für den Winter für den Verkehr freigegeben, bei Tempo 30.

Große Probleme habe man derzeit im Bereich Wasser und Kanal, sagte Andreas Vetter. Aufgrund eines Fremdwasseranteils von mehr als 50 Prozent in allen drei Anlagen werde man handeln müssen. Die Schachtbauwerke in der Dorfstraße und im Wiesenweg in Steinbach sind kaputt. "Da strömt das Wasser an drei, vier Stellen pro Schacht faustdick in den Kanal und läuft in die Kläranlage", bedauerte Vetter. Dies werde derzeit beseitigt. Auch einen Wasserrohrbruch gab es, wobei 10 000 Liter Wasser pro Stunde weggelaufen seien - und das über mehrere Jahre. In Hirschfeld sind das Pumpwerk und die Rohrleitung kaputt. Das Pumpwerk pumpe sozusagen im Kreis, sodass das Wasser daher permanent überlaufe. Der Schacht wird trocken gelegt. "Das sind Riesenkosten, die keiner sieht", sagte Vetter. Aktuell erfolgt eine Preiskalkulation für einen kostendeckenden Betrieb von Abwasser und Wasser. Bei der Bürgerversammlung am 16. November wird Jürgen Baumgärtner, Vorsitzender der Frankenwaldgruppe (FWG), hierzu informieren.

Das Ende der Arbeiten ist in Sicht
Das Freizeit- und Tourismuszentrum in Steinbach am Wald ist bald fertig. Zufrieden ist man mit der Entwicklung der Kosten.
Steinbach am Wald - Im Fokus der Gemeinderatssitzung in Steinbach am Wald vom Dienstagabend stand das Freizeit- und Tourismuszentrum (FTZ). Gewerkelt wird an allen Ecken und Enden.

Bürgermeister Thomas Löffler (CSU) gab einen Sachstandsbericht über die derzeitigen Arbeiten. Der Wirtschaftsbetrieb für die mittlerweile eröffnete Gastronomie sei für Küche und Service noch eine Art Testphase für letzte Feinjustierungen. "Wir werden alles nach und nach hochfahren", kündigte Löffler an. Die Einrichtung werde in der nächsten Woche fertiggestellt. Die Stühle sind eingetroffen, die Tische folgen in der nächsten oder übernächsten Woche. Die Thekenverkleidung wurde in Auftrag gegeben. Derzeit wird der Boden in der Fichtenstube verlegt. Pächterin Dunja Wittmann und ihr Team leisteten gute Arbeit. Die Resonanz der Bevölkerung sei positiv.

In der nächsten Woche steht die Abnahme der Bowlingbahn an, die demnächst in Betrieb gehen soll. Zuversichtlich zeigte sich der Bürgermeister, die aktuell im Außenbereich laufenden Putzarbeiten bis zum Winter abschließen zu können. Für ein ordentliches Erscheinungsbild werde derzeit der Außenbereich aufgeräumt und etwas begradigt.

Der Schulschwimmsport soll ab heute, Donnerstag, möglich sein. Vorher erfolgte die Abnahme durch das Gesundheitsamt. Danach soll der Badebetrieb für die Vereine und Gruppen geregelt werden, bevor das Schwimmbad noch in diesem Jahr für die Allgemeinheit freigegeben wird.

Die Dampfkabinen wurden in Betrieb genommen. Ein wichtiger Aspekt für den Schwimmbetrieb sei eine starke DLRG Steinbach, sagte der Bürgermeister.

Für den Tourismusbereich im ersten Stock fehlen noch einige Daten zur Statik. Mitte nächster Woche erhalte man die Unterlagen für die Ausschreibung. Die Infotheke für das Foyer ist bestellt.

Nach Gesprächen mit der Regierung von Oberfranken und der Oberfranken-Stiftung erhalte man für den Tourismusbereich von beiden Stellen eine bislang nicht eingeplante Förderung im sechsstelligen Bereich. Bei den Türen, Malerarbeiten und Waschbecken konnte man Einsparungen erzielen. Für die Bestuhlung erhielt man beim Zulieferer der Frankenbräu Rabatt. "Auch in der Gastronomie liegen wir unter dem veranschlagten Budget", freute sich Thomas Löffler. Zwecks Kosteneinsparung werde man die Endreinigung des Schwimmbads selbst vornehmen. Da sich die Öffnung des Tourismusbereichs hinziehe, werde man die restlichen Bereiche eher eröffnen.

Angela Wiegand (CSU) monierte eine leichte Wellenbildung des Edelstahlbodens im Schwimmbadbereich. Laut Bauamtsleiter Andreas Vetter handelt es sich hierbei um keinen technischen, sondern lediglich um einen optischen Mangel. "Das ist von der Ausführung her kein Luxusschwimmbad", stellte er klar. Seitens der Firma sei die Ausführung wie ausgeschrieben erfolgt. "Es wird alles überwacht, wir gehen allem nach", versicherte der Bauamtsleiter. hs

Deutschlandweit einmalig
Bürgermeister Thomas Löffler freute sich über ein "überragendes" Konzert des Kreisauswahl- und des Senioren-Orchesters in der Rennsteighalle. Am 18. März wird hier eine Benefiz-Veranstaltung für "1000 Herzen für Kronach" stattfinden. Erfolge waren auch die Kirchweihfeste. "Fünf Ortschaften mit fünf Kirchweihgesellschaften in einer Gemeinde - das dürfte deutschlandweit einmalig sein", meinte Löffler. Mit der Nachbargemeinde Lehesten führt man Gespräche zwecks einer Verbesserung der Busverbindung. Die Leuchtköpfe in Steinbach und Kehlbach werden heuer noch ausgetauscht und die Straßenlaternen gestrichen, informierte der Bürgermeister.

aus "Neue Presse" vom 09.11.2017

Kategorien: Aktuelles