Gemeinderatssitzung vom 07.03.2017; Tagesordnung mit Presseberichten

Meldung vom 09.03.2017

Am Dienstag dem 07.03.2017 fand im Sitzungssaal des Rathauses Steinbach a.Wald eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates mit nachfolgender Tagesordnung statt.


TAGESORDNUNG

  1. Beschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF20) für die Freiwillige Feuerwehr Steinbach a.Wald als Ersatz für das Löschgruppenfahrzeug (LF 16)
  2. Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“
    Bezirksentscheid 2017


PRESSEBERICHTE

Gemeinsam für eine schöne Heimat
Bereits am 11. Juli kommt eine Jury nach Hirschfeld und Windheim. Auch im Gemeinderat wächst schon mal die Spannung.

Heike Schülein

Steinbach am Wald - Hirschfeld und Windheim beteiligen sich am Bezirksentscheid 2017 im Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden". Die 2. Bürgermeisterin Monika Barnickel, CSU, informierte während der jüngsten Gemeinderatssitzung ihre Kollegen über den Stand der Dinge.

Am Einführungsseminar am 18. Februar hatten für Hirschfeld Stefanie Neubauer, CSU, und Josef Baier sowie für Windheim Hans und Wendelin Vetter sowie Stefan Büttner teilgenommen. Geschäftsleitender Beamter Thomas Kotschenreuther vertrat die Gemeinde. Dabei wurden die Abläufe besprochen und es wurde intensiv in Kleingruppen gearbeitet.

"Am 11. Juli 2017 kommt die Kommission in beide Ortschaften. Bis dahin müssen die Kräfte gebündelt und viel Engagement eingebracht werden, um die Gemeinde hervorragend zu präsentieren", appellierte Barnickel. Dabei gehe es um viele organisatorische Dinge, aber auch um die Pflege und Gestaltung des Ortsbildes sowie Anreize an private Hausbesitzer, ihre baulichen Anlagen herzurichten. Man solle sich Gedanken zur Entwicklung von Steinbach und seiner Gemeindeteile machen und überlegen, was bis dahin noch umgesetzt werden könne. "Gemeinsam kann etwas Gutes für die Zukunft geschaffen werden", freute sie sich.

Kotschenreuther stellte eine Präsentation aus dem Seminar vor und erläuterte die fünf Bewertungskriterien: Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziales und kulturelles Leben, Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung und -entwicklung sowie Dorf in der Landschaft. Als Ablauf sind eine Begrüßung mit Grußworten und Infos, ein anschließender Dorfrundgang sowie eine Abschlussrunde mit einem kurzen Feedback durch die Kommission vorgesehen. Nächste Schritte sind die Einrichtung je einer Arbeitsgruppe für beide Orte sowie das Abhalten einer Info- und Motivationsveranstaltung für die Bürger. Die Arbeitsgruppe muss einen Erläuterungsbericht erstellen und den Rundgang durchs Dorf planen. Die Gemeinderatsmitglieder sollten sich in die Arbeitsgruppen einbringen.

"Wir müssen uns auch auf kritische Fragen wie baufällige Objekte oder Nahversorgung gefasst machen", erklärte Stefanie Neubauer, CSU. Auf die Frage von Josef Herrmann, FW, bezüglich des Kostenträgers erklärte sie, dass niemand erwarte, baufällige Gebäude innerhalb eines halben Jahres herrichten zu können. Vielmehr gehe es um Ideen. "Egal, mit welchem Ergebnis wir aus dem Wettbewerb gehen: Wir sollten ihn als Chance sehen, die Gemeinde zu verbessern", meinte die Bürgermeisterin. Hierzu sei der externe Blick von unschätzbarem Nutzen für die Weiterentwicklung der Gemeinde. Die Bewertungskriterien könnten helfen, was die Gemeinde auch ohne Verfahren in der Städtebauförderung oder Dorferneuerung umsetzen könne.


Steinbacher Wehr erhält neues Löschfahrzeug

Der Gemeinde liegt die Sicherheit ihrer Bürger am Herzen. Und so stimmt sie zu, das altersschwache Gefährt der örtlichen Truppe zu ersetzen. Kosten: etwa 380 000 Euro.

Steinbach am Wald - Im Mittelpunkt der Gemeinderatsitzung in Steinbach am Wald hat die Beschaffung eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF 20) der örtlichen Wehr gestanden. Dieses soll das bisherige Löschgruppenfahrzeug LF 16 ersetzen. Das bestehende LF 16 ist das Basisfahrzeug der Feuerwehr Steinbach am Wald und wurde 1989 in den Dienst gestellt. Trotz stetiger Wartung und Pflege weist es altersbedingt immense Probleme auf. Auch Beladung und Ausstattung entsprechen nicht mehr den heutigen Standards und den Unfallverhütungsvorschriften. Die Steinbacher Wehr beantragte deshalb, anstelle des LF 16 ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) zu beschaffen.

Wie Kommandant Christian Schulz bei der Sitzung ausführte, könnte die Beschaffung parallel zur bereits begonnenen Beschaffung des Rüstwagens erfolgen. Dadurch könnten sich positive Effekte finanzieller Art ergeben. Für das neue HLF 20 rechnet man mit Anschaffungskosten von circa 380 000 Euro, abzüglich zu erwartender Zuschüsse von 127 000 Euro. "Das Fahrzeug ist nach 28 Jahren und hochgerechnet rund 1200 Einsätzen trotz guter Pflege einfach verbraucht", verdeutlichte Schulz, der auch auf die Umstellung der EU-Abgasnorm von Euro 5- auf Euro 6-Motoren verwies. Für Feuerwehren gilt als Deadline der 31. Dezember 2018. Danach könnten keine neuen Fahrzeuge mit der alten Abgasnorm mehr angeschafft werden. Fahrzeuge mit der neuen Abgasnorm seien teurer in der Anschaffung.

Die effektivste und für die Gemeinde kostengünstigste Lösung sei es seiner Meinung nach, das Fahrgestell bis Ende 2018 zu beschaffen sowie die Beladung und Aufbau erst 2019 anzugehen.

Für das Fahrgestell rechnete er mit Kosten von 75 000 Euro zuzüglich der Mehrwertsteuer, also rund 90 000 Euro. Diese Summe sei in den Haushalt 2018 einzustellen; die Restkosten für Beladung und Aufbau mit zirka 290 000 Euro in den Haushalt 2019. "Das Fahrzeug wird sicherlich wieder 30 Jahre seinen Dienst tun. Auf die Jahre verteilt, sollte uns das der Brandschutz in unserer Gemeinde schon wert sein", appellierte er. Die vorhandenen Fahrzeuge werden meistbietend veräußert.

Thomas Löffler, CSU, wie auch 3. Bürgermeister Klaus Neubauer, SPD, würdigten die Steinbacher Wehr als Garant für den Brandschutz im nördlichen Landkreis. Gleichzeitig dankten sie den Verantwortlichen für die sorgsame Wartung und Pflege ihres Fuhrparks. Der Beschluss für die Ersatzbeschaffung des HLF 20 erfolgte einstimmig.

Für die Planung und Ausschreibung wird ein Angebot des IBG-Ingenieurbüros für Brandschutztechnik und Gefahrenabwehrplanung GmbH, Heilsbronn, das auch die Ausschreibung für den Rüstwagen vornimmt, eingeholt. hs

aus "Neue Presse" vom 9.3.2017


Steinbacher Wehr erhält neues Hilfeleistungslöschgruppen-Fahrzeug

Steinbach am Wald - Das bestehende LF 16 ist das Basisfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach am Wald und wurde 1989 in den Dienst gestellt. Trotz stetiger Wartung und Pflege weist es altersbedingt immense Probleme auf. Auch Beladung und Ausstattung entsprechen nicht mehr den heutigen Standards und den Unfallverhütungsvorschriften. Die Steinbacher Wehr beantragt deshalb eine Ersatzbeschaffung und schlägt vor, anstelle des LF 16 ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) zu beschaffen.
Wie Kommandant Christian Schulz bei der Gemeinderatssitzung ausführte, könnte die Beschaffung parallel zur bereits begonnenen Beschaffung des Rüstwagens erfolgen. Dadurch könnten sich bei der Beschaffung der Fahrgestelle positive Effekte finanzieller Art ergeben.

Für das neue HLF 20 rechnet man mit Anschaffungskosten von circa 380 000 Euro, abzüglich zu erwartender Zuschüsse von 127 000 Euro. „Das Fahrzeug ist nach 28 Jahren und hochgerechnet rund 1200 Einsätzen trotz guter Pflege einfach verbraucht“, verdeutlichte Schulz, der auch auf die Umstellung der EU-Abgasnorm von Euro-V auf Euro-VI-Motoren verwies. Für Feuerwehren gilt als Deadline der 31.12.2018. Danach könnten keine neuen Fahrzeuge mit der alten Abgasnorm mehr angeschafft werden. Fahrzeuge mit der neuen Abgasnorm sind teurer in der Anschaffung.

Die effektivste und für die Gemeinde kostengünstigste Lösung sei es seiner Meinung nach, das Fahrgestell bis Ende 2018 zu beschaffen sowie die Beladung und Aufbau erst 2019 anzugehen. Für das Fahrgestell rechnete er mit Kosten von 75 000 Euro zuzüglich der Mehrwertsteuer, also rund 90 000 Euro. Diese Summe sei in den Haushalt 2018 einzustellen; die Restkosten für Beladung und Aufbau mit circa 290 000 Euro in den Haushalt 2019. „Das Fahrzeug wird sicherlich wieder 30 Jahre seinen Dienst tun. Auf die Jahre verteilt, sollte uns das der Brandschutz in unserer Gemeinde schon wert sein“, appellierte er. Die vorhandenen Fahrzeuge werden meistbietend veräußert.

Freude bei Monika Barnickel
Thomas Löffler (CSU) wie auch 3. Bürgermeister Klaus Neubauer (SPD) würdigten die Steinbacher Wehr als Garant für den Brandschutz im nördlichen Landkreis. Gleichzeitig dankten sie den Verantwortlichen für die sorgsame Wartung und Pflege ihres Fuhrparks. Der Beschluss für die Ersatzbeschaffung des HLF 20 erfolgte einstimmig. Für die Planung und Ausschreibung wird ein Angebot des IBG-Ingenieurbüros für Brandschutztechnik und Gefahrenabwehrplanung GmbH, Heilsbronn, das auch die Ausschreibung für den Rüstwagen vornimmt, eingeholt. 2. Bürgermeisterin Monika Barnickel (CSU) freute sich, dass Hirschfeld und Windheim am Bezirksentscheid 2017 im Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ teilnehmen. Am Einführungsseminar am 18. Februar nahmen für Hirschfeld Stefanie Neubauer (CSU) und Josef Baier sowie für Windheim Hans und Wendelin Vetter sowie Stefan Büttner teil. Geschäftsleitender Beamter Thomas Kotschenreuther vertrat die Gemeinde. Dabei wurden die Abläufe besprochen und intensiv in Kleingruppen gearbeitet.
„Am 11. Juli 2017 kommt die Kommission in beide Ortschaften. Bis dahin und an dem Tag müssen die Kräfte gebündelt und viel Engagement eingebracht werden, um die Gemeinde hervorragend zu präsentieren“, appellierte Barnickel. Dabei gehe es um viele organisatorische Dinge, aber auch um die Pflege und Gestaltung des Ortsbildes sowie Anreize an private Hausbesitzer, ihre baulichen Anlagen herzurichten.

Man solle sich Gedanken zur Entwicklung von Steinbach und seiner Gemeindeteile machen und überlegen, was bis dahin noch umgesetzt werden könne. „Gemeinsam kann etwas Gutes für die Zukunft geschaffen werden“, freute sie sich.

Kotschenreuther stellte eine Präsentation aus dem Seminar vor und erläuterte die fünf Bewertungskriterien: Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziales und kulturelles Leben, Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung und -entwicklung sowie Dorf in der Landschaft. hs

aus "Fränkischer Tag" vom 9.3.2017

Kategorien: Aktuelles