Gemeinderatssitzung vom 06.09.2016; Tagesordnung mit Presseberichten

Meldung vom 08.09.2016

Am Dienstag, dem 06.09.2016, fand im Sitzungssaal des Rathauses Steinbach a.Wald eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates mit nachfolgender Tagesordnung statt.


TAGESORDNUNG

  1. Bauantrag zur Aufstockung des Bürogebäudes auf Fl.Nrn. 413, 414 und 415, jeweils Gemarkung Steinbach a.Wald
  2. Anlegen eines Ölbergs im Friedhof Windheim und Sanierung der denkmalgeschützten Heiligenfigur „Betender Jesus am Ölberg“ durch die Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus Windheim
    Antrag vom 11.08.2016 auf Bezuschussung
  3. Sanierung des Kindergartens in Windheim durch die Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus Windheim
    Antrag vom 12.06.2016 und 04.08.2016 auf Bezuschussung


PRESSEBERICHTE

Gestaltung des Buswendeplatzes an der Windheimer Schule fast fertig

Von Veronika Schadeck

Steinbach am Wald - Die jüngste Gemeinderatssitzung am Dienstagabend glich mehr einer Informationsveranstaltung. Dabei ging es um Straßenbaumaßnahmen und Breitbandausbau. Der Sachgebietsleiter des Bauamtes, Andreas Vetter, wies darauf hin, dass die Gestaltung des Buswendeplatzes an der Windheimer Schule nahezu abgeschlossen sei. Die Deckschicht soll in den Herbstferien angebracht werden. Er sprach davon, dass durch diese Baumaßnahme die Sicherheit für die Kinder verstärkt worden sei.

Verkehrsbeeinträchtigungen
Der „Steinbachsberg“ soll Ende Oktober abgeschlossen sein. Im Zuge dieser Maßnahme seien auch Kanalarbeiten mit getätigt worden. Der Weg im Hirschfelder Friedhof soll demnächst in Angriff genommen werden.Was die Frage des Gemeinderates Günter Künzel (SPD) wegen des Ausbaus der KC 18 zwischen Hirschfeld und Windheim betrifft, so verwies der Bürgermeister auf ein Gespräch mit Landrat Oswald Marr (SPD). Die Baumaßnahme sei zwar für 2016 geplant gewesen, aufgrund der Sanierung der Ortsdurchfahrt in Steinbach am Wald habe man jedoch wegen Verkehrsbeeinträchtigungen den Baubeginn verzögert.
Bürgermeister Klaus Löffler (CSU) sprach davon, dass der Landrat und auch er es nun wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit für besser halten, mit dem Ausbau der KC 18 im Frühjahr 2017 zu starten.

Josef Herrmann (FW) fragte nach der Sanierung der Rennsteigstraße. Diese sei in einem katastrophalen Zustand, so der Bürgermeister. Es müsse nun nach der Sanierung der Ortsstraße von Steinbach „alles in die Waagschale“ geworfen werden, damit die Rennsteigstraße bei den bevorstehenden Straßenbaumaßnahmen durch das Staatliche Bauamt berücksichtigt werde.

Schnelles Internet
Bezüglich Breitbandausbau und damit verbundenem schnellen Internet sprach der Bürgermeister davon, dass bis Ende September die Arbeiten durch die Telekom abgeschlossen sein sollten.
Stefanie Neubauer (CSU) fragte, ob es denn nicht möglich sei, am Ausgang Steinbach Ort einen elektronischen Geschwindigkeitsmesser anzubringen. Erst vor wenigen Monaten wurde zwischen Steinbach Ort und Bahnhof eine 50er-Zone eingeführt. Viele Autofahrer würden das Schild übersehen. Der Bürgermeister versprach, dieses Anliegen bei den entsprechenden Stellen anzubringen.

Handlungsbedarf im Kindergarten
Zuvor stimmte das Gremium dem Antrag der katholischen Kirchenstiftung St. Nikolaus in Windheim zu. Es geht dabei um die Anlegung eines Ölbergs im Friedhof Windheim und um die Sanierung der denkmalgeschützten Heiligenfigur „Betender Jesus am Ölberg“ durch die Windheimer Kirchenstiftung. Wie Manfred Fehn (CSU) erläuterte, stammt diese Heiligenfigur aus dem 17./18. Jahrhundert.
Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen 14 243 Euro. Die Gemeinde will nun aus den Haushaltsmitteln 2017 einen Zuschuss von bis zu maximal 1423 Euro bereitstellen.

Weiterhin stimmte das Gremium auch dafür, die Sanierung des Kindergartens in Windheim zu unterstützen. Hier sprach Manfred Fehn davon, dass bei einer Untersuchung der Raumluft und des Bodens im Untergeschoss-Raum Handlungsbedarf festgestellt worden sei. Beim Befahren des Abwasserkanals mit einer Kamera habe sich herausgestellt, dass sich die Grundleitung für Abwasser in einem maroden Zustand befinde und komplett erneuert werden müsse. Die Gemeinde sprach sich nun dafür aus, die Gesamtkosten der Baumaßnahme in Höhe von 65 778 Euro mit 50 Prozent zu fördern.

Keine Einwände gab es auch bezüglich des Bauantrags zur Aufstockung des Bürogebäudes auf den Flur-Nummern 413, 414 und 415 in Steinbach am Wald.

aus "Fränkischer Tag" vom 08.09.2016

Windheims Kindergarten braucht Sanierung

Die Gemeinde Steinbach am Wald bezuschusst die geplanten Arbeiten in der Einrichtung mit 50 Prozent. Das hat der Gemeinderat am Dienstag beschlossen.

Von Heike Schülein

Steinbach am Wald - In seiner Sitzung am Dienstagabend hat sich der Gemeinderat Steinbach am Wald mit der geplanten Sanierung des Kindergartens St. Nikolaus in Windheim befasst. Laut der katholischen Kirchenstiftung St. Nikolaus war bei einer Untersuchung der Raumluft und des Bodens in dem für Gruppen genutzten Untergeschoss-Raum durch die Firma Dr. Ruppert & Felder Handlungsbedarf festgestellt worden. Architekt Georg Neubauer erstellte unentgeltlich ein Konzept zur Sanierung.

Wie Kirchenpfleger Manfred Fehn, CSU, ausführte, roch es in dem mittlerweile 65 Jahre alten Gebäude immer etwas muffig. Bodenproben wie auch das Gutachten bestätigten, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffe im Umlauf sind. Zwecks Ursachenforschung entschied man sich für das Befahren des Abwasserkanals mit einer Kamera. Dabei stellte sich heraus, dass die Grundleitung Abwasser marode ist und komplett erneuert werden muss. "Der Abwasserkanal ist in sich zusammengebrochen. Der komplette Boden muss entfernt werden und wir werden wohl auch eine neue Heizung in die Räumlichkeiten einbauen müssen", bedauerte Fehn.

Während der Maßnahmen wird der Kindergarten-Betrieb vorübergehend in die oberen Räume verlagert. Darüber hinaus sieht es die Kirchenverwaltung und die Kindergartenleitung als notwendig und verkehrstechnisch sinnvoll an, am Westeingang einen neuen Zugang zum Gebäude anzulegen. Für die Gesamtkosten der Baumaßnahme, die sich voraussichtlich auf knapp 66 000 Euro belaufen, bat die Stiftung die Gemeinde um einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent, also von knapp 33 000 Euro. Dem stimmte das Gremium ebenso einhellig zu, wie einem weiteren Antrag der Kirchenstiftung zwecks Bezuschussung des Anlegens eines Ölbergs im Friedhof Windheim sowie der Sanierung der denkmalgeschützten Heiligenfigur "Betender Jesus". "Die Kirchenstiftung hat die durch Witterungseinflüsse stark in Mitleidenschaft gezogene Heiligenfigur durch Restaurator Wilhelm Keim wieder instand setzen lassen", informierte Fehn. Auf Anregung von Kreisheimatpfleger Robert Wachter plane man, die aus dem 17. oder 18. Jahrhundert stammende Figur nicht mehr an ihrem bisherigen Standort aufzustellen. Vielmehr soll dafür ein Ölberg im Friedhof Windheim angelegt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 14 234,30 Euro. Das Gremium bewilligte hierauf einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent, also maximal 1423,43 Euro. Die Auszahlung der beiden Zuschüsse erfolgt jeweils im Haushaltsjahr 2017.

Rainer Neubauer, Bürgerliste Kehlbach, erkundigte sich nach dem Fortschreiten des Breitbandausbaus. Dieser müsse von der Telekom laut Vertrag im September fertig gestellt wenden, sagte Bürgermeister Klaus Löffler.

Stefanie Neubauer, CSU, regte an, bei der zum Bahnhof führenden Strecke eine Geschwindigkeitsanzeigetafel anzubringen. Dies will der Bürgermeister nächste Woche bei einem Gespräch mit dem neuen Leiter der Servicestelle Kronach des Staatlichen Bauamtes Bamberg, Jens Laußmann, vorbringen.

Manfred Fehn monierte den unsauberen Rastplatz im Bereich Im Lehen in Richtung Lehesten. Die Gemeinde Steinbach wird hier selbst für Abhilfe sorgen. So soll der Rastplatz, obwohl es sich dabei um Ludwigsstädter Flurgebiet handele, aufgrund der Nähe zum Steinbacher Edeka-Markt vom Gemeindefahrzeug angefahren und gereinigt werden.

Das gemeindliche Einvernehmen erteilte das Gremium einem Bauantrag zur Aufstockung des Bürogebäudes der Firma Wiegand-Glas in Steinbach am Wald.

Rennsteigstraße ist in katastrophalem Zustand
Josef Herrmann, Freie Wähler, erkundigte sich nach der Sanierung der Rennsteigstraße. Laut Bürgermeister Klaus Löffler sei diese in einem katastrophalen Zustand. Mit dem staatlichen Bauamt sei man sich einig, dass sie erneuert werden müsse. Man werde alles in die Waagschale werfen, um nach der Erneuerung der Ortsdurchfahrt diese Maßnahme angehen zu können. Derzeit erledige die Baufirma lediglich die notwendigsten Ausbesserungsarbeiten.

Günter Künzel, SPD, fragte nach dem Sachstand bezüglich der Baumaßnahme der Kreisstraße zwischen Windheim und Hirschfeld. Laut Bürgermeister Klaus Löffler hat man sich nach Rücksprache mit Landrat Oswald Marr dazu entschlossen, erst die Sanierung der Ortsdurchfahrt vorzunehmen, da bei einer zeitgleichen Umsetzung ein Verkehrskollaps zu erwarten gewesen wäre. Jetzt werde man die Vorarbeiten erledigen und den Ausbau erst 2017 vornehmen.

aus "Neue Presse" vom 08.09.2016

Kategorien: Aktuelles