Gemeinderatssitzung vom 06.02.2018; Tagesordnung mit Presseberichten

08.02.2018

Am Dienstag dem 6. Februar 2018 fand im Sitzungssaal des Rathauses Steinbach a.Wald eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates mit nachfolgender Tagesordnung statt.

TAGESORDNUNG

BÜRGERFRAGESTUNDE

  1. Bestätigung des neu gewählten Kommandanten sowie der (neu) gewählten stellvertretenden Kommandanten der FF Windheim
  2. Lebensqualität für Generationen
    Aktuelle Informationen
  3. Eintrittspreise im „GenerationenBad
  4. Tourismus – Wintersport
    Anschaffung eines Loipenspurgerätes

PRESSEBERICHTE


Jahreskarten für das Steinbacher Generationen-Bad kosten 250 Euro

Eine umfangreiche Diskussion in Gemeinderat gab’s um die Eintrittspreise im Generationen-Bad
Von HEIKE SCHÜLEIN

Steinbach am Wald — Bürgermeister Thomas Löffler (CSU) freute sich im Gemeinderat über den großen Zuspruch, den das Generationen-Bad seit der Eröffnung erfahre. Bei den Eintrittspreisen würden vereinzelt Anfragen nach der Einführung einer Familienermäßigung und freiem Eintritt für Schwerbehinderte gestellt sowie auch nach einer Jahreskarte, wofür ein Antrag vorlag.

Die aktuellen Eintrittspreise seien sehr attraktiv. Günstigere Eintrittspreise böten nur die umliegenden Schulschwimmbäder. Das „Crana Mare“ in Kronach liege beim Tagestarif unter dem Preis; beim Stundentarif aber deutlich darüber. Allerdings fahre dieses auch ein Jahresdefizit von knapp einer Million Euro ein. „Ein Bad ist ein Riesengewinn für die Region. Ein Defizit wird es aber immer einfahren“, gab er sich realistisch.

Ermäßigungen gibt es in Steinbach bei kurzem Aufenthalt mit dem 1,5-Stunden-Tarif sowie für Inhaber der Ehrenamtskarte des Landkreises Kronach und der Jugendleiterkarte des Kreisjugendrings. Kinder bis einschließlich sechs Jahre haben freien Eintritt. Beim Warmbadtag am Freitag wird kein Aufschlag verlangt. Als Vertragspartner der „Initiative Gesunder Betrieb“ erhalten Beschäftigte der Partnerbetriebe monatlich bis zu fünf Mal freien Eintritt, während Mitglieder von „Lebensqualität für Generationen“ in der Geburtstagswoche das Bad kostenlos nutzen dürfen. „Unsere Geldwertkarte mit bis zu 20 Prozent Rabattierung wird sehr gut angenommen und ist auf Familienmitglieder übertragbar“, stellte Bürgermeister Löffler heraus. Tourismusbeauftragte Grit Meusel bestätigte den Verkauf von 55 Geldwertkarten. Beschwerden über Eintrittspreise habe es noch nicht gegeben.

Quartalskarten?
Einen Preis unter 250 Euro erachtete Josef Herrmann (FW) als utopisch. „Dann ginge es uns wie Kronach und wir würden von Anfang an drauf zahlen“, erklärte er. Markus Löffler (CSU) sprach sich für eine Kontingentierung der Stückzahl auf, um das Risiko überschaubarer zu halten. Uwe Zipfel (FW) regte Quartalskarten für 120 Euro an. Laut Daniel Scherbel (CSU) sollte man sich weder mit älteren Schwimmbädern noch mit dem „Crana Mare“ mit seinem größeren Angebot vergleichen. Man habe ein kleines Schwimmbad und dementsprechend moderat sollte man die Preise gestalten.

Jens Trebes (SPD) erachtete einen Jahrespreis zwischen 200 Euro und 220 Euro als angemessen, um nicht Schwimmer an andere Bäder zu verlieren. Bei einer Gegenstimme einigte man sich auf 250 Euro. Die Einführung erfolgt zum nächstmöglichen Zeitpunkt, da vorher das System noch neu programmiert werden muss. Kontingentiert werden die Karten nicht.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat – vorbehaltlich einer angemessenen Förderung – die Anschaffung eines neuen Loipenspurgeräts. Die Verwaltung wird mit der Ausschreibung beauftragt. Das vorhandene – im November 1988 für etwa 121 000 DM erworbene – Loipenspurgerät war verbraucht. An Kosten für ein neues Gerät rechnet man mit 100 000 Euro netto. Die Regierung von Oberfranken stellte bei einer Vorbesprechung einen Zuschuss von 65 Prozent in Aussicht. Ein konkretes Angebot liegt bereits vor.

Neue Kommandanten bestätigt
Eingangs der Sitzung bestätigte der Gemeinderat den neu gewählten Kommandanten der Feuerwehr Windheim, Dominik Löffler, sowie Sabrina Tietze und Jochen Dietrich als seine Stellvertreter. Der Bürgermeister dankte dem bisherigen Kommandanten Uli Löffler für sechs Jahre „hervorragende Arbeit“. Die Wehr sei nun wieder gut aufgestellt und könne aus dem Vollen schöpfen.

Der Bürgermeister freute sich, dass vom 13. bis 16. August der Kino-Sommer Station in Steinbach macht. Die Vier-Tages-Veranstaltung findet open air auf dem Steinbacher Sportplatz-Parkplatz statt. Verantwortlicher Ansprechpartner ist Dritter Bürgermeister Klaus Neubauer (SPD).

Wirbel um entfernte Schilder
Markus Löffler (CSU) appellierte, die in der Nikolausstraße in Hirschfeld entfernten Schilder „Anlieger frei“ aus Gründen der Verkehrssicherheit wieder zu errichten. Aus beruflicher Erfahrung wisse er, dass diese Strecke als Abkürzung und Überholmöglichkeit genutzt werde. Es gebe diesbezüglich keinen Beschluss des Gemeinderats. Laut dem Bürgermeister seien die Schilder verblasst und man habe den Schilderwald lichten wollen. Der Punkt kommt auf die Tagesordnung der Gemeinderat-Sitzung im März.

Uwe Zipfel (FW) dankte dem Flüchtlingsbeauftragten Klaus Neubauer und allen in der Flüchtlingsarbeit Engagierten für ihre wertvolle Arbeit. Neubauer bbetonte, dass Helfer fehlten und man auf neu hinzukommende Ehrenamtliche dringend angewiesen sei. Interessierte sollen sich bitte bei ihm melden. Termin: Am Dienstag, 20. Februar, erfolgt ein Vereinsvorstände-Treffen.

Straßenbaumaßnahmen
Der Bürgermeister informierte über die in letzter nicht öffentlicher Sitzung beschlossenen Straßenbaumaßnahmen für 2018. Dabei handelt es sich um den Ausbau der Teilstücke Anwesen Tettauer Straße 16 in Kehlbach, der Hasengasse zum Kehlbachsberg beim Kummbach in Windheim sowie des Fabrikwegs zur Zufahrt der Firma Straßner in Steinbach.

Das Straßenbauamt äußerte sich zum von Löffler und seinem Tettauer Bürgermeisterkollegen Peter Ebertsch schriftlich angeprangerten schlechten Zustand der beiden Staatsstraßen Tettau nach Steinbach am Wald sowie Tettau nach Schauberg. Diese befinden sich – laut dem Straßenbauamt – in einem sanierungsbedürftigen, aber nochverkehrssicheren Zustand. Der Asphalt sei dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Eine einfache Erneuerung der Fahrbahn reiche nicht auf. Vielmehr müsse der Oberbau verstärkt werden. Die Sanierung erfolgt in mehreren Teilabschnitten. Der erste wird 2019 die Staatsstraße zwischen Tettau und Steinbach am Wald sein.hs

aus "Fränkischer Tag" vom 08.02.2018
 

 
Ungetrübter Badespaß für 250 Euro pro Jahr

Die Steinbacher Räte führen eine Jahreskarte für das Generationen-Bad ein. Auch ein neues Loipenspurgerät wollen sie anschaffen.

Heike Schülein

Steinbach am Wald - Der Gemeinderat Steinbach am Wald hat in seiner Sitzung am Dienstag die Einführung einer Jahreskarte für das Generationen-Bad beschlossen. Der Preis beträgt 250 Euro. Bürgermeister Thomas Löffler (CSU) freute sich über den großen Zuspruch, den das Generationen-Bad seit der Eröffnung erfahre. Bei den Eintrittspreisen würden vereinzelt Anfragen nach der Einführung einer Familienermäßigung und freiem Eintritt für Schwerbehinderte gestellt sowie auch nach einer Jahreskarte, wofür ein Antrag vorlag.

Die aktuellen Eintrittspreise sind laut Löffler sehr attraktiv. Günstigere Eintrittspreise böten nur die umliegenden Schulschwimmbäder. Das "Crana Mare" in Kronach liege beim Tagestarif unter dem Preis; beim Stundentarif aber deutlich darüber. Allerdings fahre dieses auch ein Jahresdefizit von knapp einer Million Euro ein. "Ein Bad ist ein Riesengewinn für die Region. Ein Defizit wird es aber immer einfahren", gab er sich realistisch.

Ermäßigungen gibt es in Steinbach bei kurzem Aufenthalt mit dem 1,5-Stunden-Tarif sowie für Inhaber der Ehrenamtskarte des Landkreises Kronach und der Jugendleiterkarte des Kreisjugendrings. Kinder bis einschließlich sechs Jahre haben freien Eintritt. Beim Warmbadtag am Freitag wird kein Aufschlag verlangt. Als Vertragspartner der "Initiative Gesunder Betrieb" erhalten Beschäftigte der Partnerbetriebe monatlich bis zu fünf Mal freien Eintritt, während Mitglieder von "Lebensqualität für Generationen" in der Geburtstagswoche das Bad kostenlos nutzen dürfen. "Unsere Geldwertkarte mit bis zu 20 Prozent Rabattierung wird sehr gut angenommen und ist auf Familienmitglieder übertragbar", stellte er heraus. Tourismusbeauftragte Grit Meusel bestätigte den Verkauf von 55 Geldwertkarten. Beschwerden über Eintrittspreise habe es noch nicht gegeben.

Einen Preis unter 250 Euro erachtete Josef Herrmann (FW) als utopisch. "Dann ginge es uns wie Kronach und wir würden von Anfang an drauf zahlen", erklärte er. Markus Löffler (CSU) sprach sich für eine Kontingentierung der Stückzahl aus, um das Risiko überschaubarer zu halten. Uwe Zipfel (FW) regte Quartalskarten für 120 Euro an. Laut Daniel Scherbel (CSU) sollte man sich weder mit älteren Schwimmbädern noch mit dem "Crana Mare" mit seinem größeren Angebot vergleichen. Man habe ein kleines Schwimmbad und dementsprechend moderat sollte man die Preise gestalten. Jens Trebes (SPD) erachtete einen Jahrespreis zwischen 200 Euro und 220 Euro als angemessen, um nicht Schwimmer an andere Bäder zu verlieren. Bei einer Gegenstimme einigte man sich auf 250 Euro. Die Einführung erfolgt zum nächstmöglichen Zeitpunkt, da vorher das System noch neu programmiert werden muss. Kontingentiert werden die Karten nicht.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat - vorbehaltlich einer angemessenen Förderung - die Anschaffung eines neuen Loipenspurgeräts. Die Verwaltung wird mit der Ausschreibung beauftragt. Das vorhandene, im November 1988 für etwa 121 000 DM erworbene Loipenspurgerät, war verbraucht. An Kosten für ein neues Gerät rechnet man mit 100 000 Euro netto. Die Regierung von Oberfranken stellte bei einer Vorbesprechung einen Zuschuss von 65 Prozent in Aussicht. Somit ergäben sich für Steinbach Eigenmittel von rund 35 000 Euro. Ein konkretes Angebot liegt bereits vor.

Eingangs der Sitzung bestätigte der Gemeinderat den neu gewählten Kommandanten der Feuerwehr Windheim, Dominik Löffler, sowie Sabrina Tietze und Jochen Dietrich als seine Stellvertreter. Der Bürgermeister dankte dem bisherigen Kommandanten Uli Löffler für sechs Jahre hervorragende Arbeit. Die Wehr sei nun wieder gut aufgestellt und könne aus dem Vollen schöpfen.

Am letzten Mai-Wochenende steht das Bürgerfest in Buchbach an. Es sei alles im grünen Bereich, bestätigte 2. Bürgermeisterin Monika Barnickel (CSU). Demnächst werde sie die Pläne vorstellen.

Sanierung von Straßen beginnt 2019

Bürgermeister Thomas Löffler informierte am Dienstag über die in nichtöffentlicher Sitzung beschlossenen Straßenbaumaßnahmen für 2018. Dabei handelt es sich um den Ausbau der Teilstücke Anwesen Tettauer Straße 16 in Kehlbach, der Hasengasse zum Kehlbachsberg beim Kummbach in Windheim sowie des Fabrikwegs zur Zufahrt der Firma Straßner in Steinbach. Zudem erinnerte er an den von ihm und seinem Tettauer Bürgermeisterkollegen Peter Ebertsch schriftlich angeprangerten schlechten Zustand der beiden Staatsstraßen Tettau-Steinbach am Wald sowie Tettau-Schauberg. Laut Straßenbauamt befinden sich diese in einem sanierungsbedürftigen, aber noch verkehrssicheren Zustand, so Löffler. Der Asphalt sei dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Eine einfache Erneuerung der Fahrbahn reiche nicht aus. Vielmehr müsse der Oberbau verstärkt werden. Die Sanierung erfolge in mehreren Teilabschnitten. Der erste wird 2019 die Staatsstraße zwischen Tettau und Steinbach am Wald sein.

Schilder sind im März Thema

Markus Löffler (CSU) appellierte, die in der Nikolausstraße in Hirschfeld entfernten Schilder "Anlieger frei" aus Gründen der Verkehrssicherheit wieder zu errichten. Aus beruflicher Erfahrung wisse er, dass diese Strecke als Abkürzung und Überholmöglichkeit genutzt werde. Es gebe diesbezüglich keinen Beschluss des Gemeinderats. Laut Bürgermeister Thomas Löffler sind die Schilder verblasst und man habe den Schilderwald lichten wollen. Der Punkt kommt auf die Tagesordnung der Gemeinderat-Sitzung im März. Uwe Zipfel (FW) dankte dem Flüchtlingsbeauftragten Klaus Neubauer und allen in der Flüchtlingsarbeit Engagierten für ihre wertvolle Arbeit. Neubauer appellierte, dass Helfer fehlten und man auf neu hinzukommende Ehrenamtliche dringend angewiesen sei. Interessierte sollen sich bei ihm melden.

Stolz auf Netzwerk

In der Gemeinderatssitzung berichtete Antje Angles vom Betreuungs- und Versorgungsmanagement über die aktuelle Situation und die Entwicklung des Netzwerkes "Lebensqualität für Generationen" (LQG) und des Mehrgenerationenhauses Buchbach. Das im Mai 2012 mit sechs Unternehmen gestartete Projekt LQG zählt aktuell 20 Unternehmen und zwei Landkreisgemeinden. Betreut werden rund 10 000 Mitarbeiter. Gemeinsam habe man sich damals seitens des BRK mit der Gemeinde Steinbach als Partner auf den Weg gemacht, den Menschen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Bürgermeister Thomas Löffler und das Gremium zeigten sich beeindruckt von der Angebotsvielfalt. hs

aus "Neue Presse" vom 08.02.2018

 
 
 
 

 

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